Vitamin E (Tocopherol)
Alpha-tocopherol, Tocopheryl acetate, Mixed tocopherols, Tocotrienols, d-alpha-tocopherol, dl-alpha-tocopherol
Formen: Natürliches d-Alpha-Tocopherol, synthetisches dl-Alpha-Tocopherol, Tocopherylacetat, gemischte Tocopherole und Tocotrienole.
Fettlösliches antioxidatives Vitamin. Hohe Dosen wirken gerinnungshemmend und erhöhen zusätzlich das Blutungsrisiko unter Warfarin und Acetylsalicylsäure (Aspirin).
Rechtsstatus: Frei als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich; als Arzneimittel wird es bei nachgewiesenem Mangel angewendet; im Sport nicht verboten.
Was es bewirkt
Wofür man es anwendet und was die Quellen berichten. Die Stärke ist eine allgemeine Kategorie aus der Fachliteratur: schwach, deutlich oder stark.
Zweck
Wird als Antioxidans für Regeneration und allgemeine Gesundheit eingenommen, oft zusammen mit Vitamin C: von 23 % der regelmäßigen Fitnessstudio-Besucher und 78 % der Ultra-Triathleten, die Nahrungsergänzungsmittel verwenden, häufiger von Männern als von Frauen. Es ist nicht belegt, dass es Komplikationen der Steroidanwendung verhindert.
Was man sich erhofft und was Studien zeigen
Große Studien fanden keinen Nutzen für das Herz: Bei 14.641 männlichen Ärzten senkte es Herzinfarkte oder Schlaganfälle nicht, erhöhte aber Schlaganfälle durch Hirnblutung, und in der SELECT-Studie erhöhte es das Prostatakrebsrisiko um 17 %. Zusammen mit Vitamin C schwächte es bei älteren Männern den Zuwachs an fettfreier Masse durch Krafttraining ab. Das IOC findet bei jungen, gesunden Menschen keinen Nutzen für das Immunsystem.
Wirkungen
Keine klare Trainingswirkung in den Quellen.
Evidenz: Zugelassenes Arzneimittel — am Menschen für seinen medizinischen Einsatz untersucht
Mögliche Nebenwirkungen
Möglich heißt nicht sicher: Ob sie auftreten, hängt von Dosis, Dauer, individueller Reaktion und Kontrolle ab. Im Folgenden — worauf Sie achten sollten und wie man es früh erkennt.
2 mögliche Nebenwirkungen
Stufe · wie häufig beschriebenWas die Stufen bedeuten
Stufe: allgemeine Kategorie aus der Fachliteratur, nicht Ihr persönliches Risiko
Wie häufig
- häufig
- häufig beschrieben
- möglich
- bei manchen Menschen beschrieben
- selten
- gelegentlich beschrieben
So lassen sich Risiken senken
Für 1 von 2 möglichen Nebenwirkungen gibt es gezielte Möglichkeiten, die Wahrscheinlichkeit zu senken: Alltagsmaßnahmen, Nahrungsergänzungsmittel und Optionen, die ein Arzt erwägen kann. Für die übrigen — allgemeine Hinweise. Keine Maßnahme beseitigt ein Risiko vollständig.
Mehrere blutverdünnende Mittel (Aspirin, Schmerzmittel wie Ibuprofen, große Mengen Fischöl, Nattokinase, Vitamin E) nicht ohne Arzt kombinieren; Ärzte und Zahnärzte vor Eingriffen informieren; Alkohol erhöht zusätzlich das Risiko von Magenblutungen.
PSA als Ausgangswert, besonders ab 40; bei Veränderungen beim Wasserlassen zum Urologen.
Wie jede Option hilft (1)
- Regelmäßige Blutuntersuchungen — Der PSA-Wert verfolgt Veränderungen der Prostata unter Androgenen — besonders relevant ab 40 oder bei Beschwerden beim Wasserlassen.
Untersuchungen und Bluttests
Welche Tests und Untersuchungen wann sinnvoll sind. Dies ist eine Orientierung — den genauen Zeitplan sprechen Sie mit Ihrem Arzt ab.
Welche Ärzte helfen können
Sofort ärztliche Hilfe holen, wenn
- Schwarzer oder blutiger Stuhl, Bluterbrechen oder „kaffeesatzartiges“ Erbrechen, plötzliche heftige Kopfschmerzen oder eine Blutung, die nicht aufhört — suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe.
- Erschwertes oder schmerzhaftes Wasserlassen, Blut im Urin; überhaupt kein Wasserlassen möglich — umgehend ärztliche Hilfe.
Rufen Sie im Notfall die örtliche Notrufnummer an.
Mythos und Fakt
„Vitamin E ist gut fürs Herz und gleicht die Nebenwirkungen von Steroiden aus.“
Große Studien fanden nicht weniger Herzinfarkte oder Schlaganfälle, aber mehr Schlaganfälle durch Hirnblutung, und eine Metaanalyse brachte hohe Dosen mit einer leicht erhöhten Sterblichkeit in Verbindung. Keine Studie zeigt, dass es Schäden durch Steroide ausgleicht.
Kombinationen
Aspirin macht die Blutplättchen weniger klebrig, und Vitamin E und Omega-3-Öle haben zusätzlich eigene, schwächere Wirkungen auf die Blutgerinnung. Zahnfleischbluten trat mit Vitamin E plus Aspirin häufiger auf, und Blutungen unter einem verschreibungspflichtigen Omega-3-Präparat häufiger bei Menschen, die zugleich Aspirin anwendeten. Schwarzer Stuhl, Blut im Urin oder ungewöhnliche blaue Flecken sind Gründe, einen Arzt aufzusuchen.
Aspirin (Acetylsalicylsäure)Omega-3 (Fischöl, EPA/DHA)Quellen
Mögliche Nebenwirkungen nach Körpersystem, Kombinationen, wie sich die Risiken senken lassen und welche Tests sinnvoll sind — kostenlos.
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