Magnesiumaspartat
Magnesium aspartate
Formen: Allein oder zusammen mit Kaliumaspartat in Apothekentabletten (Asparkam, Panangin), die auf der Karte „Kalium“ beschrieben sind. Andere Magnesiumsalze haben eigene Karten.
Weitere Ester und Formen: Magnesium, Magnesium-L-threonat, Magnesiumcarbonat, Magnesiumchlorid, Magnesiumcitrat, Magnesiumgluconat, Magnesiumglycinat (Bisglycinat), Magnesiumhydroxid, Magnesiumlactat, Magnesiummalat, Magnesiumorotat, Magnesiumoxid, Magnesiumsulfat (Bittersalz), Magnesiumtaurat
Magnesiumsalz der Asparaginsäure, im Fitnessstudio als Bestandteil von ZMA (Zink-Magnesium-Aspartat) bekannt. Wird ebenso gut aufgenommen wie Chlorid und Lactat und besser als Oxid.
Rechtsstatus: Frei als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich; manche Produkte sind als rezeptfreie Arzneimittel zugelassen; im Sport nicht verboten.
Was es bewirkt
Wofür man es anwendet und was die Quellen berichten. Die Stärke ist eine allgemeine Kategorie aus der Fachliteratur: schwach, deutlich oder stark.
Zweck
Wird gegen Krämpfe, für Schlaf und Regeneration sowie als ZMA für Testosteron und Schlaf eingenommen; außerdem zum Ersatz von Magnesium, das bei starkem Schwitzen oder durch Diuretika verloren geht. Es behebt einen Magnesiummangel; bei normalen Werten ist seine Wirkung auf Krämpfe, Schlaf und Leistung gering oder nicht belegt.
Was man sich erhofft und was Studien zeigen
Die Aufnahme aus Aspartat entsprach der aus Chlorid und Lactat und übertraf die aus Oxid. Bei 42 krafttrainierten Männern veränderte ZMA während eines Trainingsprogramms weder anabole Hormone noch Körperzusammensetzung, Kraft oder anaerobe Leistung. Bei 19 aktiven Männern mit bedarfsgerechter Ernährung veränderte ZMA weder den objektiv gemessenen Schlaf noch Sprints oder kognitive Leistungen.
Wirkungen
Evidenz: Begrenzte Daten am Menschen — einige Studien am Menschen, klein oder kurz
Gewünschte Wirkungen nach Ziel (laut den Quellen)
Mögliche Nebenwirkungen
Möglich heißt nicht sicher: Ob sie auftreten, hängt von Dosis, Dauer, individueller Reaktion und Kontrolle ab. Im Folgenden — worauf Sie achten sollten und wie man es früh erkennt.
1 mögliche Nebenwirkung
Stufe · wie häufig beschriebenWas die Stufen bedeuten
Stufe: allgemeine Kategorie aus der Fachliteratur, nicht Ihr persönliches Risiko
Wie häufig
- häufig
- häufig beschrieben
- möglich
- bei manchen Menschen beschrieben
- selten
- gelegentlich beschrieben
So lassen sich Risiken senken
Für 1 von 1 möglichen Nebenwirkung gibt es gezielte Möglichkeiten, die Wahrscheinlichkeit zu senken: Alltagsmaßnahmen, Nahrungsergänzungsmittel und Optionen, die ein Arzt erwägen kann. Keine Maßnahme beseitigt ein Risiko vollständig.
Nebenwirkungen niedriger Stufe
Wie jede Option hilft (2)
- Ärztliche Betreuung — Beurteilt anhaltendes Erbrechen oder starke Bauchschmerzen (mögliche Pankreatitis oder Gallensteine) und passt eine verordnete GLP-1-Behandlung an, wenn die Übelkeit anhält.
- Pankreatin + Dimeticon (Pankreoflat) — Kann Schweregefühl und Blähungen nach dem Essen lindern; kann Übelkeit oder Durchfall verursachen. Nicht bei Allergie gegen Schweineprotein oder Kuhmilcheiweiß (Anaphylaxie beschrieben) oder im Frühstadium einer akuten Pankreatitis.
Untersuchungen und Bluttests
Welche Tests und Untersuchungen wann sinnvoll sind. Dies ist eine Orientierung — den genauen Zeitplan sprechen Sie mit einem Sportmediziner ab.
Für Frauen
Bei Beinkrämpfen in der Schwangerschaft fand ein Cochrane-Review widersprüchliche Ergebnisse der Magnesiumstudien; in der Schwangerschaft vorher mit einem Arzt besprechen.
Mythos und Fakt
„ZMA steigert Testosteron und Kraft und verbessert den Schlaf.“
Bei krafttrainierten Männern veränderte ZMA weder anabole Hormone noch Kraft oder Körperzusammensetzung, und bei aktiven Männern mit bedarfsgerechter Ernährung veränderte es den objektiv gemessenen Schlaf nicht.
Kombinationen
Zu dieser Substanz gibt es noch keine eigenen Hinweise zu Kombinationen. Der Stack-Check summiert trotzdem Nebenwirkungen, die mehrere Substanzen gemeinsam haben.
Quellen
Mögliche Nebenwirkungen nach Körpersystem, Kombinationen, wie sich die Risiken senken lassen und welche Tests sinnvoll sind — kostenlos.
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